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Copyright: Charite
Foto: Heidi Scherm Fotografie

AG Rheumatologie 4.0

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Arbeitsgemeinschaft Rheumatologie 4.0

Das Projekt RHEUMATOLOGIE 4.0 ist ein Brückenprojekt zwischen der Medizinischen Hochschule Hannover und der Charité Berlin und wird in enger Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Dr. Martin Krusche (AG Digitale Medizin in der Rheumatologie) an der Charité Diagnosezeitverkürzung unter dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz untersuchen.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Digitalisierung in der Medizin, insbesondere mit der Diagnosefindung seltener Erkrankungen. 

Seltene lysosomale Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Morbus Fabry, Morbus Gaucher und Morbus Pompe, werden oft aufgrund ihrer vielfältigen und oftmals diffusen Symptomatik erst nach Jahren diagnostiziert. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, die oft jahrelangen Odysseen der Patienten auf der Suche nach einer Diagnose zu verkürzen. Das Projekt RHEUMATOLOGIE 4.0 strebt eine internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit über mehrere Expertengruppen hinweg an, um vorhandenes Expertenwissen zu bündeln und um spezifische Krankheitsmodelle für die einzelnen Erkrankungen zu erstellen. In der Folge soll ein Symptom-Checker entwickelt werden, der mit Hilfe einer Software Diagnosen und Differentialdiagnosen erstellt. Die Validierung der Diagnosealgorhythmen soll durch einen Vergleich der Patienten mit bestätigter Diagnose in Expertenzentren mit den Patienten, die über den Symptom-Checker ihre Diagnose erhalten haben, erfolgen.

In einer weiteren Analyse soll die Zeit zwischen Symptombeginn bis zur Diagnose zwischen Patienten, die über Symptom-Checker zugewiesen wurden und regulär zugewiesenen Patienten, verglichen werden.
Es soll aufgezeigt werden, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Patienten zu befähigen die eigene Krankheit zu erkennen und die Patient-Arzt-Interaktion bestmöglich zu unterstützen. Dies wird in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen erfolgen.

Das Projekt RHEUMATOLOGIE 4.0 nimmt durch die interdisziplinäre und internationale Kooperation verschiedener Projektpartner vielfältige Blickwinkel ein und soll ein ganzheitliches Verständnis von den Potentialen Künstlicher Intelligenz in der Rheumatologie schaffen.