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Foto: Heidi Scherm Fotografie
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Biologika bei rheumatoider Arthritis

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Biologika bei rheumatoider Arthritis

 Die Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte führt derzeit mehrere Studien mit Biologika zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis nach Unwirksamkeit von Basismedikamenten (DMARDS) oder Wirkverlust von Biologika durch. Dabei handelt es sich entweder um bereits zugelassene Präparate, welche nun unter einer neuen Fragestellung erforscht werden oder um neuartige Biologika, welche sich in der Zulassungsphase befinden (Phase II bis Phase IV).  Wenn Sie bereits Basismedikamente/Biologika einnehmen, aber die Wirksamkeit Sie nicht zufrieden stellt (weiterhin Gelenkschmerzen und Hauterscheinungen), dann kommt möglicherweise eine solche Studie für Sie in Frage.

 Biologika (oder "Biologics", "Biologicals") sind eine neue Klasse von Medikamenten. Sie greifen in das immunologische Geschehen im Körper ein, indem sie Entzündungsvorgänge blockieren. In ihrer Wirkweise sind sie hauptsächlich biologische Gegenspieler der Zytokine. Zytokine sind entzündungsauslösende Botenstoffe, welche von den Makrophagen (Fresszellen des Immunsystems) abgegeben werden. Dazu gehören u. a. der Tumor-Nekrose-Faktor-α und das Interleukin-1. Die mit modernster Biotechnologie hergestellten Substanzen werden unter hohem technischem Aufwand produziert. Sie sollten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, wenn andere rheumatologische Basistherapien (so genannte DMARD's, zum Beispiel MTX, Quensyl®, Arava®, Imurek®)  fehlschlagen.