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Foto: Heidi Scherm Fotografie
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Biologika zur Behandlung der Riesenzellarteriitis

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Biologika zur Behandlung der Riesenzellarteriitis

Bei der Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis) handelt es sich um eine systemische Gefäßentzündung, die vorwiegend bei Personen ab dem 50. Lebensjahr auftritt. Die Symptome beinhalten vor allem Kopfschmerzen, aber auch Sehstörungen, Fieber sowie allgemeine Abgeschlagenheit. Die Therapie der Wahl ist bisher eine hochdosierte Prednisolontherapie, die im Verlauf reduziert wird. Trotz schneller Verbesserung der Symptome, entwickeln die Patienten bei der Reduktion der Prednisolondosis häufig ein Rezidiv der Symptome. Weiterhin können im Langzeitverlauf auch Nebenwirkungen der Prednisolontherapie auftreten.

Die Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte führt derzeit eine Studie mit Biologika zur Behandlung der Riesenzellarteriitis durch. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Biologikum, welches sich in der Zulassungsphase befindet (Phase II). Ziel dieser Studie ist die Untersuchung der Wirksamkeit dieses Medikamentes um eine zuverlässige Therapie der Riesenzellarteriitis zu gewährleisten.